Zum Hauptinhalt springen
Ihr Schlauchhersteller

Kompetenz foxiflex

foxiflex gehört mit zu den führenden Herstellern von Spiralschläuchen aus thermoplastischen Kunststoffen oder speziellen Geweben.

Unsere Kompetenz umfasst unser technisches Know-How bei den einzelnen Herstellverfahren, eine umfangreiche Werkstoffkunde und mehr als 20 Jahre Schlaucherfahrung.

Diese Fähigkeiten und Erfahrungen ermöglichen es uns, immer wieder individuelle Schlauchlösungen in einem akzeptablen Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

Wir verfahren nach dem Prinzip, dass die Anwendung den Schlauchtyp vorgibt und nicht, dass unser umfangreiches Schlauchsortiment den für Sie richtigen Schlauch bestimmt. Wenn ein Standardschlauch nicht vollständig Ihre technischen Anforderungen erfüllt, dann passen wir diesen so an, dass Sie zu 100% zufrieden sind. 

4 unterschiedliche Produktionsverfahren

Bei der Herstellung von Schläuchen, verfügen wir über eine enorme Kompetenz bei den unterschiedlichen Produktionstechniken:  

•    das Verschweißen von Schläuchen (Folien- und Extrusionsverfahren)

mit Hilfe des Folienschweißverfahrens:

Folienschweißverfahren

Bei Folienschläuchen wird die Metallspirale (Federstahldraht (1)) zwischen zwei Folienstreifen (2) fest verschweißt. Aufgrund dieser Konstruktionsart ist der Schlauch sehr gut axial stauchbar, aber innen wellig, da das Schlauchmaterial sich nach innen drückt. Bei einer Außenfaltung wäre die Luftverwirbelung noch extremer.

Diese Konstruktionsart wird häufig bei Absaugung von Luft oder leichten Stäuben verwendet. Für den Transport von Feststoffen ist diese Schlauchkonstruktion weniger geeignet, da das Fördermedium auf die Innenfaltung prallen und zu erhöhten Abrieb/Verschleiß führen würde. In der Regel fertigen wir hier Schläuche mit einer Wandstärke von ca. 0,4 bis 0,55 mm.

mit Hilfe des Extrusionsverfahrens:

Extrusionsverfahren

Die Metallspirale (Federstahldraht (1)) wird dreh- und verschiebefest in die Schlauchwandung eingegossen (2 + 3). Die Schläuche haben eine äußerst glatte Innenwandung (4) und sind darüber hinaus extrem flexibel. Diese Schlauchkonstruktion ermöglicht nicht nur eine höhere Druckbeständigkeit, sondern auch den Transport von Feststoffen aller Art. Aufgrund der Innenglätte und des gewählten Werkstoffes kann die Lebensdauer des Schlauches um ein Vielfaches höher sein, als bei herkömmlichen Schlauchtypen.

Zu unserem Fertigungsprogramm gehören Schläuche mit einer Wandstärke von ca. 0,75 mm bis ca. 3,5 mm.

•    das Verklemmen von Schläuchen (alle Multi-Schläuche)

Verklemmen von Schläuchen

Bei diesem Herstellverfahren werden spezielle Gewebebänder mechanisch miteinander verklemmt. Die außenliegende Metallspirale hält die zwei Bänder nicht nur zusammen, sondern schützt auch automatisch die Schlauchwandung vor Beschädigungen.

Durch diese Herstellungsart können Schläuche gefertigt werden, die insbesondere einer sehr hohen thermischen Belastung standhalten. Temperaturen von bis ca. +1.100°C sind hierbei keine Seltenheit. Ein Verschweißen von Kunststoffen ist bei diesen hohen thermischen Anforderungen nur begrenzt möglich.
Je nach technischem Anforderungsprofil können wir auch unterschiedliche Gewebearten individuell miteinander kombinieren (z.B. innen chemische Beständigkeit, außen hohe thermische Beständigkeit).

•    das Nähen von Schläuchen (foxi PVC-Luttenschlauch, foxi Luttenschlauch Temp)

Nähen von Schläuchen

Beim Vernähen von Schläuchen wird die Metallspirale von außen auf die Schlauchwandung gesetzt und dort mit einem zusätzlichen Scheuerschutz vernäht (2, 3). Die Schlauchwandung (4) wird ebenfalls vernäht.

Neben den spiralfreien Endmuffen wünschen Kunden häufig am Ende einen sogenannten Endring gesetzt (1). Dieser dient dazu den Querschnitt offen zu halten. Allerdings bieten wir spezielle Endringe an, so dass Schläuche miteinander verkuppelt werden können, ohne dabei von außen eine Gummischelle zu verwenden.

Mit dieser Konstruktionsart können wir sowohl Saug- als auch Blasschläuche bis DN 900 mm fertigen. Die Schläuche zeichnen sich durch eine extrem gute Stauchbarkeit und Flexibililtät aus. Kundenspezifischen Lösungen sind hier ebenfalls möglich, da wir unterschiedliche Materialien oder Spiralabstände miteinander kombinieren können. 

•    das Vulkanisieren von Schläuchen (foxiVulca Neo 1 bis foxiVulca Sil 2)

Vulkanisieren von Schläuchen

Das Herstellverfahren ist ähnlich der Fertigung von Gummischläuchen. Bei diesem Verfahren werden Gewebestreifen (2) überlappend auf einen Dorn gewickelt und mit einer außenliegenden Glasfiberkordel (3) fixiert. Je nach Schlauchtyp kann die Federstahlspirale (1) dabei in die Schlauchwandung eingebettet (Neo 2 und Sil 2 Typen) oder aber auch freiliegend sein (Neo 1 und Sil 1 Typen). Anschließend wird der Schlauch im Ofen "gebacken" bzw. vulkanisiert. Die Gewebeschichten sind dann fest miteinander verbunden.

Mit diesem Herstellverfahren können einerseits druckbeständigere Hochtemperaturschläuche gefertigt werden, anderseits besteht die Möglichkeit unterschiedliche Materialien so miteinander zu kombinieren, dass Kundenwünsche individuell erfüllt werden.

Durch diese 4 Produktionsverfahren sind wir somit in der Lage, die Schlauchkonstruktion individuell auf Ihre technischen Anforderungen anzupassen. So wie jede Materialart ihre Vor- und Nachteile hat, hat auch jede Schlauchkonstruktion ihre Vor- und Nachteile. Es gibt nicht die universelle Konstruktionsart für alle Anwendungsbereiche.

Sie können somit davon ausgehen, dass wir Sie immer objektiv beraten werden, da wir über ausreichende Fähigkeiten in allen 4 Fertigungsverfahren verfügen.

kundenspezifische Lösungen

Die Praxis hat gezeigt, dass der Anteil individueller Schlauchlösungen stetig steigt. Die Gründe hierfür sind einerseits in den steigenden technischen Anforderungen zu sehen. Anderseits sind wir aber auch gerne bereit, kundenspezifische Forderungen aufzunehmen und technische Lösungen zu schaffen.

Die Vielzahl dieser Lösungen ist sehr umfangreich und würde sicherlich diesen Rahmen der Darstellung sprengen.

Hier nur einige wenige Beispiele:

  • rechteckiger Absaugschlauch
    Anforderung:
    schwer entflammbar nach DIN 4102 B1 und rechteckige Maße
  • "Gabelstaplerfester" Absaugschlauch
    Anforderung:
    elektrisch leitfähig, extrem flexibel, enger Biegeradius und muss so trittfest sein, dass ein Gabelstapler diesen überfahren kann, ohne den Querschnitt zu verengen
  • isolierender Absaugschlauch
    Anforderung:
    bestimmte thermische Belastung unter Berücksichtigung eines definierten Wärmekoeffizienten
  • Roboterschlauch
    Anforderung:
    Schutschlauch an Roboter mit einer definierten Anzahl von Bewegungszyklen

Sprechen Sie uns an, wir versuchen gerne Ihr Schlauchproblem zu lösen!

foxiflex – solution Kostenoptimierungsprogramm

In den mehr als 20 Schlauchjahren haben wir immer wieder unsere Kunden vor Ort besucht und technische Beratungen durchgeführt. Dabei haben wir bei vielen Unternehmen häufig eine Vielzahl von unterschiedlicher Schlauchtypen vorgefunden, die allerdings oft ähnliche Anwendungen abdeckten. Dies gilt sowohl für Maschinenhersteller als auch große Endkunden.

Dieser eher "bunte" Schlauchstrauß ist bei einer Vielzahl von Kunden meist historisch gewachsen. Gab es in einem Anwendungsbereich ein Schlauchproblem oder -bedarf, so wurde meistens eine Einzelfallbetrachtung vorgenommen. Eine Gesamtheitsbetrachtung oder gar technische Abstimmung des Produktes auf die Anwendung wurde in der Regel nur selten vorgenommen.

Aus dieser Situation heraus wurden wir seitens unserer Kunden häufig darauf angesprochen, auch auf die anderen Schlauchanwendungen "mal einen Blick zu werfen".

Hieraus haben wir ein Kostenoptimierungsprogramm entwickelt: das foxiflex – solution Programm:

Wir führen eine neutrale und objektive Schlauchanalyse durch. Immer aus dem Blickwinkel des Kunden und unter dem Aspekt einer Kosten-, Nutzenanalyse.

Ihre Vorteile sind:

  • in der Regel Kosteneinsparungen von ca. 30%
  • transparente Darstellung der Schlauchlösungen in Abhängigkeit der Anwendung (Auflistung aller Vor- und Nachteile bei den einzelnen Konstruktions-; Materialarten)
  • klare Kosten und Nutzendarstellung für Ihre Entscheidungsfindung
  • eine unverbindliche Beratung ohne Kaufzwang oder separate Vergütung

Sprechen Sie uns an, wir vereinbaren gerne einen Termin mit Ihnen.

Schlauch-DIN Norm

Nicht nur unsere Kunden fragen uns gerne in Sachen Schläuche um einen Rat. Auch fachspezifische Gremien kontaktieren uns und bitten um einen Fachbeitrag oder eine konkrete Einschätzung.

In einem Fall hat es uns besonders gefreut, dass wir auch hier unser Wissen mit einbringen durften:
Im Jahre 2011 wurden wir seitens der Fachgruppe Schlauch- und Armaturentechnik des Verbandes Technischen Handel e.V. (VTH) um die Teilnahme an einem Ausschuß zur Erstellung einer DIN-Norm für Spiralschläuche aus thermoplastischen Polyurthan (TPU) gebeten (www.vth-verband.de)

Seitens des VTH's hat immer der Wunsch bestanden, eine eigenständige DIN-Norm für Spiralschläuche aus TPU zu erstellen, damit die angebotenen Produkte bzgl. der Qualität und technischen Daten vergleichbar sind. Auch wir haben dies sehr begrüßt, damit die Kunden eine klare Transparenz bzgl. der verwendeten Materialien und Konstruktionsarten erhalten. Aus diesem Grunde haben wir uns an diesem Ausschuß nicht nur kostenmäßig beteiligt, sondern haben auch als Ausschußmitglied tatkräftig an der Norm mitgearbeitet.

Mit anderen nahmenhaften Schlauchherstellern, Vertretern des VTH's sowie Vertretern des DIN-Ausschusses hat foxiflex in jahrelanger Arbeit eine DIN-Norm für Spiralschläuche aus TPU entworfen, die seit dem Frühjahr 2015 veröffentlicht wurde und seit dem einer 3-monatigen Einspruchsfrist unterliegt. Wenn keine wesentlichen Änderungen vorgenommen werden müssen, dann dürfte Anfang 2016 mit dem Inkrafttreten dieser Norm zu rechnen sein.

Wenn für andere Produkte bereits seit Jahren eine solche DIN-Normen exisitiert, so war es für den Bereich Spiralschläuche aus TPU keine Selbstverständlichkeit eine DIN-Nom zu verfassen.

Es ist den Anstrengungen des Vorstandes des Fachgruppe Schlauch- und Armaturentechnik zu verdanken, dass eine solche Norm enstanden ist. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals herzlich bei den Initiatoren bedanken.